Schiefsein”

Bei eini­gen Kindern tritt regelmäßig ein Zus­tand auf, bei der sie über Stun­den oder Tage zu ein­er Seite geneigt sind (wie ein C) und aus dieser Posi­tion nicht her­aus­ge­bracht wer­den kön­nen. Die Seite ist wech­sel­nd, zum Teil abwech­sel­nd. Diese Sit­u­a­tion ist meist mit Unwohl­sein, schwieriger­er Nahrungs-/Flüs­sigkeit­sauf­nahme und Unruhe ver­bun­den. Zum Teil macht je nach Kind die eine ohne andere Seite “schief” mehr Prob­leme. Medi­zinisch kön­nte man es wohl am ehesten als “dys­tone Attacke” benen­nen. In ein­er Studie zeigte sich eine Behand­lungsmöglichkeit mit L-DOPA.

Der Beginn des Schief­seins ist zum Teil mit bes­timmten Lagen ver­bun­den (z.B. Bauch- oder Links­seit­en­lage). Ein Ende find­et sich oft erst, wenn das Kind ein­schläft. Dabei ist es bei vie­len Kindern so, dass dieser Schlaf nur wirkt, wenn er nichtmedika­men­tös einge­treten ist.

Das Schief­sein begin­nt im Säuglings- oder Kleinkin­dal­ter und hört oft im Ver­lauf wieder auf. In der Studie “Natür­lich­er Ver­lauf der pon­to­cere­bel­lären Hypoplasie” wird ein Sistieren bis zum Alter von 8 Jahren beschrieben. In unsrem Forum häuft sich das Ende um 3–4 Jahre herum. Eine Ursache dafür, dass es nicht mehr auftritt, wurde nicht gefun­den.

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